Berliner unterstützen neue Wohnungen am Tempelhofer Feld

Fast zwei Drittel der Berliner sind jetzt für den Bau von Wohnungen am Rand des Tempelhofer Feldes. Das zeigt eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK). Dies ist ein großer Wandel seit 2014. Damals stimmten 64,3 Prozent der Berliner gegen jede Bebauung. Heute sind 59 Prozent dafür, dass neue Wohnungen entstehen. Das liegt an der Wohnungsnot in Berlin.

Interessant ist, dass Menschen aus verschiedenen Parteien den Bau unterstützen. Selbst 60 Prozent der Wähler der Grünen, die normalerweise Grünflächen schützen wollen, sind dafür. Noch mehr Unterstützung gibt es bei der CDU mit 73 Prozent, der BSW mit 71 Prozent und der FDP mit 68 Prozent. Diese breite Zustimmung zeigt, wie dringend die Wohnungsnot gelöst werden muss.

Die Initiative „Zuhause am Tempelhofer Feld“ hat Pläne für 21.400 Wohnungen vorgestellt. Diese sollen am Rand des Feldes gebaut werden. Die Wohnungen sollen günstig und schnell gebaut werden, damit sie bezahlbar sind. Die Architekten Hans Kollhoff und Tobias Nöfer planen eine Mischung aus alter und neuer Architektur. Die innere Fläche des Tempelhofer Feldes soll durch eine gemeinnützige Stiftung geschützt werden. So bleibt die Grünfläche erhalten.

Manja Schreiner von der IHK sagt, dass das Thema wieder wichtig werden muss. „Der Volksentscheid war gestern, die Wohnungsnot ist heute“, erklärt sie. Die Pläne der Initiative könnten helfen, das Wohnungsproblem in Berlin zu lösen. Sie verbinden den Bau von Wohnungen mit dem Schutz von Grünflächen.

Vokabeln

  • Bebauung - development - Bau von Gebäuden auf einem freien Gelände.
  • Grünflächen - green spaces - Parkanlagen oder unbebaute Flächen in einer Stadt.
  • gemeinnützige Stiftung - non-profit foundation - Organisation, die nicht auf Gewinn ausgerichtet ist.
  • Volksentscheid - referendum - Abstimmung der Bevölkerung über ein politisches Thema.
  • bezahlbar - affordable - Etwas, das man sich finanziell leisten kann.

Vereinfachter Artikel zu Lernzwecken.

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